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Zukunftweisend: Magnetbilder aus dem Körper

Prof. Ulrich Heinen von der Hochschule Pforzheim am AMG

Das Albertus Magnus Gymnasium begrüßte einen Gast aus der Forschung. Passend zum Unterrichtsthema Medizintechnik im Fach NwT der Klasse 10 stellte Prof. Dr. Ulrich Heinen den Schülern ein neues Bildgebendes Verfahren vor und sprach über das Studium an der Hochschule Pforzheim.

Beim Magnetic Particle Imaging, abgekürzt MPI, werden kleinste Eisenpartikel in den Körper verbracht und durch starke Magnetfelder sichtbar gemacht. Damit sollen in naher Zukunft Blutgefäße und Tumoren in Echtzeit untersucht werden können. Dieses Verfahren ist nicht nur unschädlich für den Menschen, sondern auch schneller und detaillierter als andere Methoden. MPI wurde von zwei deutschen Wissenschaftlern entwickelt, die dafür 2016 den europäischen Erfinderpreis erhielten. Das neue Verfahren könnte auch in der Materialprüfung eingesetzt werden und eröffnet dort neue Möglichkeiten in der Qualitätskontrolle.

2018 11 1 Magnetbilder

Auf großes Interesse stießen bei den Schülerinnen und Schülern auch die von Prof. Heinen vorgestellten Projekte der Pforzheimer Medizintechnik-Studenten und die Studienangebote der Hochschule.