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Exkursion der 10. Klassen nach Trier

Tag 1:

Zur Abfahrt treffen sich die Schüler und Schülerinnen der Klassenstufe 10, die Latein als Unterrichtsfach haben, und drei Lehrer um 8:45 Uhr am Karlsruher Hauptbahnhof. Am frühen Nachmittag kommen wir in Trier an, der ältesten Stadt Deutschlands, die zu Ehren des Kaisers Augustus einst den Namen Augusta Treverorum trug. Am Nachmittag besichtigen wir die Sehenswürdigkeiten der römischen Stadt: die Porta Nigra, der Dom, die Kaiserthermen und das Amphitheater. Bei den Kaiserthermen hören wir neben der Besichtigung oft auch eine GFS, die uns wertvolle Informationen liefert, wodurch wir die Überreste der Kaiserthermen ihrer früheren Funktion zuordnen können.

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Abschließend geht es noch in den Untergrund der Thermen, wo wir die Reste der Hypocaust-Anlage bestaunen. Auch im Amphitheater interessieren wir uns nicht nur für die Arena, sondern auch für die unterirdischen Räume, und einige Schüler können sich in den Kampftechniken der antiken Gladiatoren versuchen: mit einem Netz den Gegner einfangen oder mit einem geübten Gladiator Kampfszenen demonstrieren. Nach der Besichtigung der Sehenswürdigkeiten haben wir etwas Freizeit, bis es in der Jugendherberge Abendessen gibt.

Die Erlebnisführung in der Porta Nigra, gefällt den meisten sehr gut. Vor Ort erhalten wir nicht trockene Informationen zur Geschichte der Porta Nigra und ihrer Nutzung als christliche Kirche im Mittelalter, sondern das Ganze wird als Schauspiel vorgeführt, das die Situation früherer Zeiten veranschaulicht. Geschickt bindet der Schauspieler die Zuschauer mit ein und führte sie dabei durch das ehemalige Stadttor von Trier.

Tag 2:

Wir starten den zweiten Tag mit einem ausgedehnten Morgenspaziergang an der Mosel entlang zur Römerbrücke. Danach besuchen wir das Rheinische Landesmuseum, in dem wir auch eine Führung erhalten. Hier sahen wir unter anderem den „Trierer Goldschatz“, den größten erhaltenen römischen Goldschatz der Welt. Außerdem lernen wir viel über die Stadtgeschichte und nehmen durch die Ausstellung auch viele Eindrücke davon mit.

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Vor der Mittagspause steht noch die Besichtigung der Palastaula auf dem Programm. Diese eindrucksvolle Empfangshalle des Kaisers Konstantin bleibt vor allem aufgrund ihrer hohen Decke in Erinnerung. Am späten Nachmittag treten wir dann die entspannte Heimreise an.