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Begegnung mit einer buddhistischen Nonne

Gespannt warteten am vergangenen Mittwoch die Schüler und Schülerinnen der 10. Klassen des AMG auf den Besuch der buddhistischen Nonne Gen Kelsang Gogden, die vom Karlsruher Menlha-Zentrum für modernen Buddhismus ans AMG gekommen war, um den Schülern ihre Religion näher zu bringen. Die gebürtige Schweizerin, die sich 1995 dem Buddhismus zuwandte und seit 10 Jahren im Großraum Karlsruhe tätig ist, erzählte den interessierten Zuhörern zunächst die Lebensgeschichte von Siddharta Gautama, dem im Jahre 624 v. Chr. geborenen Stifter der Religion.

2012_02_12_buddhistische_nonneAnschließend erläuterte die ehemalige Physik- und Mathematiklehrerin, wie moderne Buddhisten Buddhas Lehren in ihrem Alltag praktizieren. Wichtig sei zu erkennen, dass Glück nicht von äußeren Dingen herrühre, sondern eine Geisteshaltung sei, so  Gen Kelsang Gogden. Zwar sollte man Gutes, das von außen kommt, wie Freundschaft oder Gesundheit, genießen; aber das krampfhafte Festhalten an diesen Äußerlichkeiten sei der Grund für viele Probleme, da das Leben nun einmal Veränderungen mit sich bringe. Im Anschluss an ihren Vortrag, durften die neugierigen Schüler und Schülerinnen Gen Kelsang Gogden Fragen stellen, wobei sich ein reges Interesse sowohl an der buddhistischen Lehre allgemein als auch konkret an der Lebensweise einer buddhistischen Nonne bemerkbar machte. Fragen wie „Warum haben Nonnen ihre Haare abrasiert?” oder „Was hat es mit der buddhistischen Lehre von Wiedergeburt und Karma auf sich?“ wurden von  Gen Kelsang Gogden mit einfachen Worten und viel Humor beantwortet. Ein besonderer Dank gilt der Ethiklehrerin der 10. Klassen, Dorothea Farkas-Baumann, für die Organisation dieser Veranstaltung.