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Gedenken an die Reichspogromnacht

 

Klammer GedenkfeierAm 9. November veranstaltete die Stadt Ettlingen eine Gedenkstunde, um an die in Ettlingen lebenden und verfolgten Juden zur Zeit des Nationalsozialismus zu gedenken. Zahlreiche Ettlinger Bürger sowie der Seminarkurs des AMG unter Begleitung von Frau Häfele und Herrn Obermann fanden sich zur Gedenkfeier am Mahnmal gegenüber dem ehemaligen Standort der Synagoge in der Pforzheimer Straße ein.

Nach dem Trompetenspiel von Luca de Nardi hielt der Oberbürgermeister von Ettlingen, Herr Johannes Arnold, eine Rede, in welcher er die geschichtlichen Fakten zusammenfasste, um dann auf die Stadt Ettlingen während des zweiten Weltkrieges zu sprechen zu kommen. Pfarrer Andreas Heitmann-Kühlewein von der Johanneskirche appellierte an die Anwesenden, die Ereignisse dieses Tages nicht zu vergessen und eine Kultur des Respekts zu pflegen. Rabbi Menachem Zimmermann stimmte anschließend einen hebräischen Gesang zum Gedenken der Toten an. Während die Schüler des Seminarkurses die Namen der zahlreichen Opfer vorlasen, stellten die Anwesenden Wachslichter auf die Glasplatte des Mahnmals. Nach einem weiteren Trompetenspiel von Luca de Nardi endete die Gedenkfeier, die an die schrecklichen Ereignisse vor 79 Jahren erinnerte.

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